Wo kommen eigentlich die Nüsse her? Und gibt es sowas wie faire Nüsse aus Deutschland? In einer Zeit, in der sich die Frage nach Nachhaltigkeit und gesunde Lebensmittel zur existentiellen Frage für eine wachsende Zahl privater Haushalte wird, bin ich auf den Nuss-Hof Windkind bei Berlin gestoßen. Hier bauen Silvia und David faire Haselnüsse und Walnüsse an. Das Konzept des öko-sozialen Hofes für vegane und faire Walnüsse und Haselnüsse baut auf einer enormen Portion Leidenschaft auf – und öffnet seine Tore für Baumpatenschaften!

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Auf der Website von Hof Windkind erhält man einen guten Überblick über Nüsse aus Deutschland, und warum sie herkömmlich nicht wirklich vegan sind.

Hof Windkind: Faire Haselnüsse und Walnüsse aus Deutschland

Nüsse sind sehr gesund – besonders als Teil einer vegetarischen oder gar veganen Ernährung. Haselnüsse enthalten viel Vitamin B und wichtige Mineralstoffe wie Kupfer, Magnesium und Eisen. Walnüsse sind vor allem bekannt für ihren Omega-3-Gehalt und einen hohen Anteil Antioxidantien.

Wenn man sie im Supermarkt kauft, sind Haselnüsse und Walnüsse jedoch meistens importiert und wurden zuvor herkömmlich gedüngt. Und das bedeutet: Allein für Düngung, Transport und Verpackung um die halbe Welt entsteht CO2 – dabei muss das ja gar nicht sein!

Auf dem Hof Windkind bauen Silvia und David Geier bio-vegane Hasel- und Walnüsse an: Fair, sozial und plastikfrei. Der Nuss-Hof Windkind im Großraum Berlin bietet faire Nüsse aus Deutschland an. Auf dem 50ha großen Hof stehen derzeit 2.000 Bäume. David und Silvia legen sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit und bio-veganen Anbau. Hinter diesen Begriffen steckt zum einen der kurze Transportweg, aber auch eine umwelt- und tierfreundliche Düngung.

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Die Hasel- und Walnussbäume auf dem Hof Windkind werden ausschließlich mit pflanzlichem Material gedüngt anstatt – wie sonst in der herkömmlichen Landwirtschaft – mit Gülle, Hornmehl oder Blutmehl (das ist ein aus Schlachtabfällen hergestellter Dünger!). Die Düngung auf Hof Windkind erfolgt stattdessen mit Gras, Wildkräutern, Laub und Stroh.

Mit einem Teil des Erlöses ihrer Ernte unterstützt der Hof Windkind öko-soziale Projekte in Afrika, um die Folgen des Klimawandels zu mildern und etwas zum Klimaschutz beizutragen – z. B. durch Pflanzungen von Obstbäumen, die Errichtung energieeffizienter Kochstellen oder Unterstützungsmaßnahmen für die regionale Landwirtschaft. Die Mission von Silvia und David und ihrem Hof Windkind ist klar:

Das Klima schützen, CO2 binden und Menschen helfen.

In diesem kurzen Imagefilm des Hofes kannst Du Silvia und David und ihren Hof kennenlernen:

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Bodenpatenschaft: Adoptiere einen Nussbaum auf Hof Windkind – für faire Nüsse aus Deutschland!

Von Leidenschaft und gutem Karma für die gute Sache allein finanziert sich die Vision von Silvia und David leider nicht. Deshalb suchen sie Baumpaten!

Das Konzept der Baumpatenschaft funktioniert ähnlich wie bei unserer Solawi, von der ich ja schon berichtet habe (wobei wir bei unserer Solawi „nur“ Gemüse und Eier bekommen, aber keine Nüsse).

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Vegan, fair, öko-sozial: Die Haselnüsse vom Hof Windkind

Möglich sind eine Baumpatenschaft für Haselnüsse oder für Walnüsse. Der Ertrag liegt jährlich bei Haselnüssen bei 4kg, und bei Walnüssen bei 8kg. Eine Patenschaft wird immer für ein Jahr geschlossen, und man kann sie auch verschenken! Wenn man verlängern möchte, wird die Patenschaft ab dem zweiten Jahr günstiger. Hier kannst Du Dir die Details für die Haselnusspatenschaft ansehen, und hier findest Du die Details für die Patenschaft eines Walnussbaums für faire Walnüsse.

Auf der Website von Hof Windkind findest Du noch viel mehr und detailliertere Infos zum Anbau, zu den öko-sozialen Projekten in Afrika und natürlich über die Nüsse.

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Eine Kiste faire Haselnüsse aus Deutschland vom Hof Windkind – natürlich plastikfrei verpackt!

Ich muss sagen, ich bin sehr angetan von der Idee: Ich kenne das ja schon von unserer Solawi und weiß von daher gute, genfreie und lokal angebaute Lebensmittel zu schätzen. Auf lange Sicht hin muss uns allen klar sein, dass wir nicht mehr so mit dem neoliberalen, kapitalistischen Weltmarkt weitermachen können. Wir haben nur diese eine Erde, und ich fände es sehr schön, wenn meine Kinder auch noch die Chance hätten, irgendwann auf ihr etwas zu ernten – mal ganz zu schweigen von all denen, die schon jetzt an Orten auf der Welt leben müssen, an denen es nichts zu ernten gibt.

Mir gefällt der gemeinschaftliche Gedanke hinter dem Projekt und natürlich – auch wenn es oft belächelt wird – dass Silvia und David überhaupt den Versuch starten etwas zu ändern. Nur so kann es funktionieren.

Du kannst den beiden übrigens auch auf Instagram oder Youtube folgen.

Links

Hof Windkind

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Author

Sonja alias Padermama - kreativ-wilde Mama von vier Kindern. Liebt ihren Garten, Nähen und laute Musik.

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